ENCARE Salzburg
Das Regionalnetzwerk Salzburg wird von Mag. Nicole Roegl und Waltraud Katzlinger koordiniert. Mag. Nicole Rögl ist Leiterin der Fachstelle für Suchtvorbeugung - Akzente Salzburg. Waltraud Katzlinger ist ebenfalls in der Fachstelle tätig und für Projekte im außerschulischen Bereich Jugend, Lehrlinge und Motivational Interviewing verantwortlich.
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Nicole Roegl und Waltraud Katzlinger - Koordinatorinnen des ENCARE-Regionalnetzwerkes Salzburg KontaktAkzente Salzburg - Fachstelle für Suchtvorbeugung Tel.: 0662 / 849291-46
aktuelle NewsProjekt "FamilienBande - was geht ab-?! Familie im Zentrum präventiver Maßnahmen" Anfang März 2009 stellte die Akzente Fachstelle Suchtprävention im Rahmen des ersten „Salzburger Präventionsfrühstück“ das neue Interreg-Projekt „FamilienBande – was geht ab-?! Familie im Zentrum präventiver Maßnahmen“ vor. Gemeinsam mit bayerischen Partnern aus der Suchthilfe und Prävention werden Eltern für Themen der Suchtprävention sensibilisiert und ermutigt, sich Unterstützung bei Erziehungsfragen zu holen und frühe Hilfe bei Suchtproblemen aufzusuchen. Das Modell von „Eltern-Tischen“ soll dabei interessierten Müttern und Vätern in ihrer unmittelbaren Umgebung entgegen kommen. Info: Familienbande Projekt "KASUlino - Kinder aus Suchtfamilien" Auf Einladung des Salzburger Drogenkoordinators Dr. Franz Schabus-Eder gab der Vorarlberger Psychologe Mag. Harald Anderle im Rahmen eines Fachseminars für MitarbeiterInnen der Jugendhilfe am 11. März Einblick in das Projekt „KASUlino- Kinder aus Suchtfamilien“ (Dieses Angebot des Ambulanten Familiendienstes Bregenz in Zusammenarbeit mit Supromobil wurde bereits in einem früheren ENCARE-Newsletter vorgestellt). Das therapeutische Gruppenangebot für Kinder wurde als allfälliges Angebot auch für Salzburg diskutiert. Spezialseminar "Arbeit mit Kindern aus Suchtfamilien" Ein zweitägiges Spezialseminar (25. und 26. März 2009) der Gesellschaft für Psychosomatik/Qualitätszirkel Sucht stellte ebenfalls die „Arbeit mit Kindern aus Suchtfamilien“ aus therapeutischer Sicht in den Mittelpunkt: Dr. Alexandra Kostrba-Steinbrecher und Dr. Bettina Waldheim-Auer vermittelten Informationen zu Theorie, Modellfunktionen, genetisch-biologischen Anteilen, brachten Resilienzaspekte ein sowie Übungen für die praktische Arbeit mit Kindern mit Suchtkranken. Fortbildungstreffen "Kinder in psychisch belasteten Familien - Sucht in der Familie" Am 26. Mai 2009 lud die Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg in Kooperation mit der Fachstelle zu einem gut besuchten Fortbildungstreffen zum Thema „Kinder in psychisch belasteten Familien – Sucht in der Familie“ ein: Dabei wurden die Erkenntnisse des kija-Salzburg-Theaterprojektes „Mama gehts heut nicht so gut“ (ein Stück der „theaterachse“ Salzburg) vorgestellt, das Schulkindern zwischen acht und zwölf Jahren gezeigt worden war. Rund einem Fünftel der jungen TheaterbesucherInnen war Alkoholismus in der Familie bekannt. Das Angebot an die Kinder, über persönliche Erfahrungen in Begleitworkshops sprechen zu können, wurde gerne wahrgenommen. Im Workshop der Fachstelle Suchtprävention wurden die gültigen ENCARE-Eckpunkte kritisch reflektiert und Verbesserungsvorschläge eingeholt. Die PädagogInnen und BeraterInnen berichteten von Tabuisierung und Bagatellisierung von Alkoholabhängigkeit, sodass vielfach die ins Suchtgeschehen involvierten Kinder „vergessen“ werden. Für die Praxis in Beratung, Therapie und Pädagogik wird spezifische Information und Fortbildung gewünscht, ebenso wie eine dichtere Vernetzung der Einrichtungen und mehr Lobbyarbeit. Künftige ENCARE-Netzwerkstruktur Am 18. Mai 2009 diskutierte die Fachstelle mit Salzburger ExpertInnen eine Vorlage zur künftigen ENCARE-Netzwerkstruktur. Allgemein wird großer Wert gelegt auf klare Auftragserteilungen für die Aufbauarbeit und auf ein schrittweises Vorgehen unter Einbindung aller Beteiligten, insbesondere jene der Fachleute aus der Jugendwohlfahrt und der Suchthilfe. So sollen Tragfähigkeit, Breite und Verbindlichkeit des Netzwerkes gesichert werden.
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